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Waschsymbole: Wäsche waschen wie ein Profi

Kennen Sie die kleinen Piktogramme auf Ihren Heimtextilien, auch Waschsymbole oder Wäschezeichen genannt? Sie geben Hinweise, wie Sie Vorhänge, Handtücher und Bettwäsche richtig waschen. mömax hilft Ihnen beim Entschlüsseln. Entdecken Sie außerdem spezielle Pflegetipps und das Flecken-ABC.
Verschiedene Bademäntel von mömax.

Waschsymbole

Bettwäsche & Co. anhand von Waschsymbolen pflegen

Kennen Sie die briefmarkengroßen Anhängsel an Ihren Textilien? Die dort aufgedruckten Waschsymbole helfen dabei, flauschige Handtücher weichzuspülen, den Vorhang in Form zu halten und Bettwäsche richtig sauber zu waschen. Der Hersteller gibt seinen Textilien diese Wäschezeichen mit auf den Lebensweg, weil er genau weiß, wie sie gewaschen, getrocknet, gebleicht oder gebügelt werden müssen. Grundsätzlich gilt: Weißes mit Hellem, Dunkles und Buntes getrennt waschen. So vermeiden Sie Grauschleier und verwaschene Farben. Die Übersicht zeigt Ihnen die Bedeutung der einzelnen Waschsymbole.
Übersicht über Waschsymbole mit Anweisungen zum Waschen, Trocknen, Bügeln, Bleichen und für die chemische Reinigung, von mömax.

Pflegetipps für Heimtextilien

So gehen Sie Ihren Textilien richtig an die Wäsche

Sie lieben Ihre Bettwäsche, Handtücher und Vorhänge? Schenken Sie ihnen die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Empfindliche Textilien sollten Sie separat waschen, damit sie vor Knöpfen, Ösen oder Reißverschlüssen des sonst Mitgewaschenen sicher sind. Tipp: Auch ein Wäschebeutel oder ein Kissenbezug, in den Sie Ihre besten Stücke geben, schützt prima.

Damit weiße oder helle Textilien keinen Grauschleier annehmen, geben Sie ab und zu Weißmacher zur Wäsche. So wird alles schleierlos sauber.

Zweifarbige Bettwäsche mit Blumenmuster, vorne türkisfarben und hinten hellgrau, von mömax.
Gemütliches Steppbett in Weiß von mömax.

Ratgeber: Bettwäsche waschen

1. Ein- bis zweimal im Monat sollten Sie Ihre Bettwäsche wechseln und waschen – egal, aus welchem Material sie besteht. Orientieren Sie sich bei Waschgang und Temperatur an den Waschsymbolen.

2. Hätten Sie´s gewusst? Reißverschlüsse reagieren auf Waschpulver mit Porösität. Verwenden Sie Flüssigwaschmittel.

3. Zwei Fliegen mit einer Klappe: Drehen Sie Ihre Bettwäsche beim Abziehen auf links. So schonen Sie Fasern und Farben beim Waschen und können später Ihre Kissen und Decken mit wenigen Handgriffen beziehen.

4. Verschlingt Ihre Waschmaschine auch einzelne Socken? Schließen Sie vor dem Waschen die Verschlüsse der Bettwäsche –vielleicht verfingen sich die Socken ja bisher auch darin.

5. Lassen Sie Ihre Bettwäsche lufttrocknen. Das Gewebe dankt es ihnen.

Bettwaren, die sich gewaschen haben

1. Schütteln Sie Kopfkissen und Bettdecke nach jeder Nacht auf und lüften sie.

2. Gehen Sie nach Gefühl: Bauschen sich Kissen und Decke nicht mehr richtig auf, ist es Zeit für den Blick auf den Waschzettel. Dabei ist die Füllung entscheidend: Feinwasch- oder Daunenwaschmittel sparsam verwenden und auf Weichspüler verzichten. Tipp: Oft passen Bettwaren nicht in die Haushaltswaschmaschine –dann hilft die professionelle Reinigung.

3. Bis zu 90° C und häufige Wäschen vertragen synthetische Kissen und Decken. Lufttrocknen geht hier schnell, Trockner ist auch erlaubt.

4. Spezialfall Daunenkissen und -decken: alle sechs bis zwölf Monate mit maximal 60° C waschen. Trocknen klappt bei wenig Hitze im Trockner, zwei bis drei „mitgetrocknete“ Tennisbälle sorgen für eine lockere Daunenfüllung. Tipp: Kein Klopfen, Saugen oder Sonnenbaden für Daunen-Bettwaren – sie nehmen es übel.

5. Nach vier bis sechs Jahren hat ein Kopfkissen ausgedient. Mit Ihrer Bettdecke können Sie etwa neun bis elf Jahre lang kuscheln.


Handtücher in Grün, Rosa, Grau und Weiß von mömax.
Große Auswahl an verschiedenen Vorhängen von mömax.

Damit Frottee nach dem Waschen weich bleibt

1. Frotteehandtücher sollten Sie generell bei mindestens 60° C waschen und Weichspüler verwenden.

2. Die beste Art, diese Handtücher zu trocknen, ist auf mittlerer Wärmestufe im Trockner. Denn hier werden die Fasern so richtig aufgelockert und die Handtücher bleiben flauschig wie am ersten Tag.

3. Statt der Trocknerbehandlung hilft auch ein altes Hausmittel: Weich und geschmeidig werden Ihre Handtücher, wenn Sie sie ab und zu vor dem Waschen in Essigwasser einweichen.

4. Hände weg vom Bügeleisen: Geplättete Frotteefasern sind unangenehm hart auf der Haut, der Frottee-Effekt geht verloren.

Das Waschen von Vorhängen

1. Ihre Vorhänge danken es Ihnen, wenn sie etwa zweimal im Jahr gewaschen werden. So kann Staub es sich gar nicht erst im Gewebe gemütlich machen –wenn doch, schütteln Sie Ihren Vorhang vor dem Waschen etwas aus.

2. Vorhanghäkchen vor dem Waschgang abnehmen oder die Vorhänge in einen Wäschebeutel geben, sonst lauern Schäden am Gewebe.

3. Wenn Sie Ihre Vorhänge waschen, wählen Sie den Feinwaschgang mit maximal 30° C. Verwenden Sie Spezial-Waschmittel für weiße Stoffe und Feinwaschmittel bei bunten Vorhängen.

4. Weichspüler ist ein No-Go, vollgestopfte Waschtrommeln ebenso: Vorhänge locker falten und in halbvoller Trommel waschen.

5. Vorhangstoffe sind kleine Mimosen: Bitte nach dem Waschen nur per Hand das Kurzschleuder-Programm aktivieren.

6. Feucht aufhängen: Luftgetrocknet ziehen sich die Stoffe meist von selber glatt. Bügeln nur nach genauem Blick auf´s Waschsymbol!


Flecken-ABC

So rücken Sie fiesen Flecken zu Leibe

Meist passiert es unabsichtlich, und dann ist guter Rat teuer: Wie bringt man Flecken von Rotwein oder Motorenöl wieder aus der Kleidung? Orientieren Sie sich einfach am mömax-Flecken-ABC.

 

Vorab: Wenn Sie mit Fleckentferner arbeiten, tunken Sie einen kleinen Zipfel des zu behandelnden Stoffstücks vorher testweise ein. Sonst entfernen Sie womöglich mit dem Fleck auch die Farbe. Sind seifige Reiniger das Mittel der Wahl, tupfen Sie die gesäuberte Stelle anschließend mit destilliertem Wasser ab.

 

Oberste Regel beim Fleckentfernen ist das Tupfen mit einem sauberem Tuch. Großflächiges Reiben nimmt das Gewebe Ihnen übel. In unserer Tabelle finden Sie für jeden Fleck das richtige Gegenmittel.

Verschiedene Fellkissen von mömax.

A Bier D Fett D Kopierstift D Nagellack B Senf
D Blut D Filzstift A Kot D Öl B Soßen
G Blut (alt) C Fruchtsaft B Kugelschreiber B Parfüm B Speisen
D Bohnerwachs C Getränke D Lack G Rost C Spirituosen
D Butter C Kaffee C Limonade B Ruß B Suppen
C Cola B Kaffee m. Milch B Lippenstift B Sahne C Tee
A Ei F Kaugummi B Mayonnaise B Salatsoße D Teer
A Erbrochenes A Kerzenwachs A Milch A Schokolade A Tinte
D Farbe (Lack) D Kohle B/D Möbelpolitur B Schuhcreme B/C Wein

 

A) Heißes Wasser lässt Eiweiß gerinnen, daher zur Behandlung eiskaltes Wasser verwenden. Optional mit einer Lösung aus Wasser und Shampoo nachbehandeln.

 

B) Behandlung mit einer lauwarmen Lösung aus Shampoo und Wasser. Wenn erforderlich nach dem Trocknen mit einem speziellem Fleckentferner oder Waschbenzin nachbehandeln.

 

C) Rasch mit lauwarmer Lösung aus Shampoo und Wasser behandeln. Fleck nicht eintrocknen lassen.

 

D) Behandlung mit Waschbenzin oder Fleckenwasser nötig.

 

E) Fleck komplett trocknen lassen. Wenn möglich, das Heimtextil für kurze Zeit ins Tiefkühlfach legen. Anschließend das fest gewordene Wachs mit einer Messerklinge lösen. Wenn nötig mit speziellem Fleckentferner nachbehandeln. Finger weg vom Bügeleisen! Vorsicht bei Velours: die Oberfläche kann leicht beschädigt werden.

 

F) Vereisungsspray laut Anleitung benützen. Keinesfalls zupfen! Bei Veloursoberflächen ist Achtsamkeit geboten, sonst leidet die Oberfläche.

 

G) Weißes Tuch mit einer Zitronensäure-Lösung (ein gestrichener Esslöffel in 100 ml kaltem Wasser auflösen) befeuchten. Den Fleck vorsichtig tupfend aufnehmen. Dabei vom Rand zur Mitte hin arbeiten.

HT034_Heimtextilien waschen