Wandspiegel
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Abschnitt überspringenWandspiegel: reflektierende Eyecatcher
Was ist die richtige Größe für einen Wandspiegel?
Wandspiegel kommen in einer ausgesprochen großen Vielfalt an Formaten daher. Doch welche Größe eignet sich für dein Domizil? Diese Frage hängt zum einen davon ab, wofür du deinen Spiegel nutzen möchtest, zum anderen von der Stelle, an der du ihn aufhängen willst. Folgendes gilt es dabei zu beachten:
- Wenn du dir einen Ganzkörperspiegel wünschst, in dem du dich von Kopf bis Fuß sehen kannst, muss der Wandspiegel entsprechend groß sein. Als Faustregel gilt: Die Spiegelfläche sollte mindestens halb so hoch sein, wie du groß bist. Wenn du selbst also eine Körperhöhe von 1,70 Meter mitbringst, muss der Wandspiegel in der Vertikalen wenigstens 85 cm messen. Je höher er geschnitten ist, desto bequemer kannst du dich darin betrachten.
- Halbhohe Exemplare eignen sich wunderbar zur Befestigung über Kommoden, beispielsweise als Schmink- und Frisierspiegel. Um dein Gesicht, Dekolleté und deine Schultern zu sehen, greifst du beispielsweise zu einem Wandspiegel mit rund 40 cm Höhe. Ist dieser mit integrierter Beleuchtung ausgestattet, fällt es umso leichter, das Make-up gekonnt aufzutragen.
- Soll der Wandspiegel in erster Linie als Deko-Element dienen, gilt es, die räumlichen Proportionen in den Blick zu nehmen: Ein Wandspiegel, der klein und rund ist, schafft einen hübschen Hingucker an einer schmalen Wand oder in einer Fensternische. Möchtest du hingegen eine ausgedehntere freie Wandfläche dekorieren oder den Spiegel zur optischen Vergrößerung des Raumes einsetzen, sollte es schon ein mittelgroßer bis großer Wandspiegel sein.
In welchen Formen kommen Wandspiegel daher?
Bei der Frage, welche Arten von Wandspiegeln es gibt, spielen nicht nur die zahlreichen Größenvarianten eine Rolle. Auch was die Form des Spiegels anbelangt, hast du die Wahl zwischen verschiedenartigen Ausführungen, welche jeweils eine ganz eigene Ausstrahlung mitbringen:
- Wandspiegel, die oval oder rund geschnitten sind, wirken harmonisch und wohnlich. Naturgemäß sind viele Möbelstücke wie Schränke und Regale kantig, sodass ein rundlicher Spiegel einen angenehmen Ausgleich für das Auge schafft.
- Wandspiegel, die rechteckig sind, punkten hingegen mit ihrem klaren, geradlinigen Erscheinungsbild. Ein solcher Wandspiegel sieht oft modern aus und fügt sich in eine entsprechende Einrichtung gekonnt ein. Viele Modelle lassen sich wahlweise senkrecht oder waagerecht aufhängen. Ein vertikal montiertes Exemplar wird beispielsweise gerne im Ankleidebereich oder Flur eingesetzt, um sich darin vom Scheitel bis zur Sohle zu begutachten. Horizontal aufgehängt macht ein eckiger Wandspiegel über dem Bett oder dem Sofa eine gute Figur.
- Neben diesen Klassikern erfreuen sich asymmetrische oder organisch inspirierte Formen einer großen Beliebtheit. Gleiches gilt für einen Wandspiegel in Fensteroptik. Hierbei bildet der obere Rahmen zumeist einen Bogen und die Spiegelfläche ist in mehrere Abschnitte unterteilt. Solch außergewöhnliche Wandspiegel ziehen magisch die Blicke auf sich und glänzen als stylishe Wohnaccessoires in Schlafzimmer, Diele, Wohnzimmer und Co.
Wandspiegel in mannigfachen Stilrichtungen
Ein zentrales Design-Merkmal eines jeden Wandspiegels ist die Rahmengestaltung. Sie hat einen maßgeblichen Einfluss darauf, welche Wirkung das Wohnaccessoire erzielt und zu welchem Einrichtungsstil es passt:
- Ein Wandspiegel mit Rahmen aus Holz sieht rustikal und wohnlich aus. Dies gilt insbesondere für naturfarbene Exemplare, etwa in Eiche oder Nussbraun. Achte bei einem solchen Modell darauf, dass der Holzton zur Farbe deines Mobiliars passt, um ein einheitliches Bild zu gewinnen.
- Weiß oder hellgrau lackierte Wandspiegel mit Rahmenschnitzereien und -verzierungen fügen sich hervorragend in ein helles Interieur im Landhaus-Stil ein.
- Spiegel mit gold- oder silberfarbener, verschnörkelter Einfassung begeistern mit ihrem opulenten Charme und zaubern ein nostalgisches Flair in deinen Wohnbereich.
- Du schwärmst für den lässigen Boho-Style? Dann kommt ein Wandspiegel mit Rahmen aus Bambus, Rattan oder sonstigem Geflecht wie gerufen. Jetzt fehlen nur noch einige cremefarbene Kissen, grüne Pflanzen in Bastkübeln und eine Makramee-Tischdecke − und die Boho-Deko ist in sich stimmig!
- Du wünschst dir einen Wandspiegel, der groß ist und modern aussieht? Befestige eine Version mit schwarzem oder dunkelgrauem Metallrahmen oder in Fensteroptik über deiner Ledercouch und dein Wohnzimmer verwandelt sich im Nu in ein cooles Loft im Industrial-Look.
- Selbstverständlich geht es auch rahmenlos: Ein Wandspiegel ohne Rahmen überzeugt mit seinem schlichten Charakter und begeistert Minimalismus-Fans. Eine solche Version hat eine eher kühle Ausstrahlung, weshalb sie sich weniger für ein romantisch angehauchtes Wohnkonzept eignet.
Welche weiteren Ausstattungsmerkmale haben Wandspiegel?
3 Einrichtungstipps für Wandspiegel
- Immer mit der Ruhe: Wandspiegel holen nicht nur mehr Tageslicht, sondern oft auch Bewegung ins Innere. Achte daher bei der Positionierung auf mögliche „Unruhestifter“, die sich darin spiegeln könnten – wie etwa blinkende Lichter oder vorbeifahrender Verkehr.
- Ein Typ zum Anlehnen: Wer sagt eigentlich, dass Wandspiegel immer an der Wand hängen müssen? Genauso wie Wandbilder können rechteckige Exemplare auch mal lässig angelehnt werden, etwa wenn sie auf einem Sideboard stehen. Dieser Tipp eignet sich auch, um auszuprobieren, wie ein Wandspiegel an einer bestimmten Stelle wirkt – ohne gleich Löcher in die Wand schlagen zu müssen.
- Nur keine falsche Bescheidenheit: Ein beliebter Trend ist, mehrere kleine Wandspiegel nebeneinander zu hängen. Eine tolle Alternative zur Bilderwand!