Aufessen, das bringt gutes Wetter! Diesen Spruch haben Sie als Kind bestimmt öfter gehört. Dabei basiert die Redewendung eigentlich auf einem Übersetzungsfehler aus dem Plattdeutschen: Das „wedder“ in „Et dien Töller leddig, dann givt dat morgen Goods wedder.“ bedeutet nämlich „wieder“ – es gibt also wieder etwas Gutes zu essen. Das ist aber längst nicht das einzig Spannende, was es zum Thema Speiseteller zu wissen und beachten gibt. Denn so alltäglich uns
Suppenteller,
Pastateller und Co. auch erscheinen, es hat durchaus etwas mehr mit diesen Essensutensilien auf sich.
Teller ist schließlich nicht gleich Teller! So etwas wie die Hauptrolle im Geschirrschrank spielt jedenfalls der Speiseteller, immerhin ist er dem Hauptgang vorbestimmt. Doch weil auch kaum ein Gericht dem anderen gleicht – und der Appetit von Person zu Person schwankt –, variieren die Größen von Esstellern zwischen 24 bis 28 cm Durchmesser. Sogar bei den Formen erlauben sich die Geschirrdesigner mittlerweile, vom runden Klassiker abzuweichen. Oval, asymmetrisch oder eckig, so treiben es Speiseteller bunt. Das gilt selbstverständlich auch in puncto Farbe. Weiß wechselt sich inzwischen mit Schwarz, Grau, Blau, Rosa und vielen weiteren Tönen ab. Aber keine Sorge, eine Gemeinsamkeit gibt es dann doch: Flach ist der Speiseteller immer.